Dr. Hans-Jochen Vogel, 1926 in Göttingen geboren. 1943 Abitur in Gießen. 1943 bis 1945 Kriegsdienst, Verwundung und Gefangenschaft. 1946 bis 1948 Studium der Rechtswissenschaften in Marburg. 1950 Promotion in München. 1951 Große Juristische Staatsprüfung in München. 1952 bis 1954 Assessor und Regierungsrat im Bayerischen Staatsministerium der Justiz. 1954 Amtsgerichtsrat in Traunstein. 1955 Leiter des Arbeitskreises für die Sammlung des Bayerischen Landesrechts in der Bayerischen Staatskanzlei. 1958 Stadtrat und Leiter des Rechtsreferates der Landeshauptstadt München. 1960 bis 1972 Oberbürgermeister von München. 1966 bis 1972 Vizepräsident des Organisationskomitees für die Olympischen Spiele 1972 in München. 1970 bis 1991 Mitglied im SPD-Bundesvorstand. 1972 bis 1977 Landesvorsitzender der bayerischen SPD. 1972 bis 1981 und 1983 bis 1994 Abgeordneter des Deutschen Bundestags. 1972 bis 1974 Bundesminister für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau. 1974 bis 1981 Bundesminister der Justiz. 1981 bis 1983 Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses. 1981 kurzzeitig Regierender Bürgermeister von Berlin, anschließend Vorsitzender der SPD-Fraktion im Abgeordnetenhaus von Berlin. 1983 Kanzlerkandidat der SPD. 1983 bis 1991 Vorsitzender der SPD-Fraktion im Deutschen Bundestag. 1987 bis 1991 Vorsitzender der SPD. 1993 bis 2000 Mitbegründer und Vorsitzender der Vereinigung »Gegen Vergessen – Für Demokratie«. 2001 bis 2005 Mitglied des Nationalen Ethikrates. Seit 2005 Mitglied und stellvertretender Vorsitzender des NS-Dokumentationszentrums München.
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