Christian Führer, geb. am 5. März 1943 in Leipzig. Aufgewachsen ist er mit zwei Schwestern im Pfarrhaus Langenleuba-Oberhain (Sachsen). In Eise nach legte er 1961 sein Abitur ab und nahm anschließend ein Theo logiestudium an der damaligen Karl-Marx-Universität Leipzig auf, das er 1966 mit dem theologischen Staatsexamen abschloss. 1968 folgte die Ordination und Einsetzung als Pfarrer in Lastau und Colditz (Sachsen). 1980 wurde Christian Führer an die Leipziger Stadt- und Pfarrkirche St. Nikolai berufen, wo er bis zum 31. März 2008 sein Amt als Pfarrer versah. Bekannt wurde Führer durch die seit 1982 regelmäßig montags stattfindenden Friedensgebete, die halfen, die gewaltfreien Demonstrationen des Herbstes 1989 vorzubereiten. Nach der friedlichen Revolution führte er die Friedensgebete mit verschiedenen Schwerpunkten in Kirche und Gesellschaft fort. Für sein Engagement erhielt Christian Führer den Theodor-Heuss-Preis, das Bundesverdienstkreuz, den Johann-Philipp-Palm-Preis für Meinungsund Pressefreiheit, den Deutschen Medienpreis »Goldene Henne«, den Augsburger Friedenspreis sowie die Hans-Böckler-Medaille des Deutschen Gewerkschaftsbundes. Christian Führer ist verheiratet und hat vier erwachsene Kinder und sieben Enkelsöhne.
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